Jockstraps

Jockstraps

Jockstraps Die Kampfsportler unter uns wissen es: Jockstraps bedeutet Verteidiger und wurde die Jockstraps ursprünglich für Sportler entworfen, die ihre Genitalien gut schützen mussten. Heute sind die Jocks ein High-Fashion-Produkt der Mode. Sie gewinnen immer mehr an Popularität und sind eine Alternative zu G-Strings oder engen Boxershorts.

Aber was ist es? Der Jock besteht aus einem elastischen Band und einem gut geformten Träger für die Genitalien. Der Träger ist an der Unterkante mit zwei elastischen Bändern an der linken und rechten Seite des Hüftbandes befestigt.
 
Medizinischer Anspruch! Anfang des 20. Jahrhunderts versuchte die Firma Heidelberg Electri Belt die Jockstrap auch in medizinischer Hinsicht nutzbar zu machen. Die erste Erfindung war ein mit niedriger Spannung betriebener Jockstrap, der angeblich gegen Nierenerkrankungen, Schlaflosigkeit, Erektionsstörungen und einigen anderen Krankheiten helfen sollte. Zudem kam der Jockstrap nach Verletzungen und Operationen im Genitalbereich zum Einsatz.
 
Geschichtlich wurde die Jockstrap-Unterwäsche zum ersten Mal 1888 in der angelsächsischen Literatur erwähnt, als eine Kombination zwischen den Wörtern Jockey und Band. Zuerst entworfen wurde das Kleidungsstück für Fahrradzusteller, auch Fahrrad-Jockeys genannt. Hier sorgte der Jockstrap für ein angenehmes Tragegefühl und erfüllte eine Art Stützfunktion während der Fahrt über die unbefestigten Straßen von Boston. 1987 wurde der Jockstrap dann von Bennett patentiert und es begann eine Massenproduktion.
 
Im Jahre 1927 verbesserte die Firma Guelph Elastic Hosiery aus Ontario in Kanada den Jockstrap durch eine Art harten „Plastikbecher“. Zusätzlich zur Kunststoffschale gab es noch eine flexible Schale. Eine ursprünglich harte Schale wurde darunter mit einem weichen Innenfutter ausgestattet. Beide Varianten wurden überwiegend als zusätzlichen Schutz im Bereich von Kontaktsportarten, wie zum Beispiel Kickboxen genutzt. Auch im Hockeysport wurden Jockstraps zum Schutz der Genitalien genutzt. Im Cricketsport wurde die Jock als "tok" bekannt.
 
Diese Varianten sind auch im Schwimmsport zu finden. Verwendet wird ein schmaler Bund. Im Hockey-Sport haben die Jocks verstellbare und elastische Halter. Selbst „Goalie“ trägt  umfangreiche Jockstraps, die mithilfe einer Schaumstofffüllung winddicht gemacht sind.

 
In den 80er und 90er Jahren ließ das Interesse nach und die Boxershorts wurden immer populärer.  Seit der Jahrhundertwende erlebten die Jockstraps innerhalb der „fashion jocks“ ein Revival. Doch das Band ist viel dünner geworden (6 cm statt 7,6 cm). Damit soll verhindert werden, dass sie umklappen. In vielen Jockstraps-Webshops werden sie in allen bunten Farben angeboten

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