Thong

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Thongs Tangas sind eine minimalistische variante der Unterwäsche oder Schwimmhose. Der Tanga besteht aus einem sehr dünnen Taillenband und hat an der Vorderkante ein kleines, dreieckiges Stück Stoff. Der Stoff an der Unterseite ist mit einem dünnen Riemchen am Bund befestigt. Die bekannteste Variante des Tangas ist der G-String.

Das Wort String stammt aus dem Angelsächsischen und leitet sich vom alten Wort „thwong“ ab, was so viel wie flexibles Lederband bedeutet. In den meisten Ländern wird auf den String verwiesen, aber meistens ohne den Buchstaben „G“. Die am häufigsten vorkommenden Namen sind Tanga (Deutschland und Italien), hilo dental (Spanien), Fio dental (Portugal), Banger (Australien). Es ist unklar, woher der Buchstabe „G“ kommt. Das Wort "geestring" wird zuerst in einem Buch von Autor John Hanson Beadleuit im Jahr 1877 erwähnt. Es handelt sich dabei um ein Buch über den Wilden Westen. Als einige Männer etwas einlösen wollen, wird auf den Lendenschutz „geestring“ verwiesen.
 
Eine andere sprachliche Erklärung stammt von Robert Hendrickson. Er war der Auffassung, dass der Buchstabe „G“ (oder „gee“) für die Leistengegend stand. Allerdings soll dieser Begriff zu jener Zeit tabu gewesen sein.
 
Augenscheinlich gibt es verschiedene Bezeichnungen für den Tanga, die sich auf die Buchstaben G, C, V und T beziehen. Viele Hersteller benutzen diese Namen auch als Synonym.
 
• V-String: Der V-String von der Firma Victoria String war an der Rückseite des Bundes mit einem dreieckigen Stoffteil über dem Gesäß verbunden. Diese Verbindung hatte die Form eines „V“. 
• G-String: Im Gegensatz zum C-String besteht der G-String nicht aus einem Stoffstreifen, sondern aus einem elastischen Band, das mit dem hinteren Taillenband verbunden ist.
• T-String: Der T-String ist eine Variante des G-Strings. Allerdings ist er so am Taillenband befestigt, dass die Form eines „T“ entsteht.
• C-String: Das dreieckige Stoffstück ist mit einem flexiblen Kunststoffmaterial verstärkt. Der String kann so ohne Bänder zwischen den Beinen getragen werden. Dieser Tanga ist gerade beim Sonnenbaden sehr beliebt, weil so keine weißen Streifen entstehen. Benannt ist dieser Tanga nach seiner Form.
• Meabari: Ein Meabari hat Ähnlichkeit mit einem C-String. Anstatt eines „Klemmhackens“ hat der Meabari im Genitalbereich einen Klebestreifen. Es gibt ihn nicht für Männer.
 
Der große Unterschied im Entwurf für Männer und Frauen liegt in der Form des Vorderteiles des  leidungsstückes. Normalerweise hat die senkrechte Naht die Form und Fläche für die männlichen Genitalien. Oft werden zur Herstellung dehnbare Materialien wie Lycra, Spandex, Satin oder Mikrofaser genutzt. Bei der Herstellung von Frauentangas ist das nicht nötig. Diese sind flach und nahtlos. Der Kreuzbereich ist aber in er Regel dicker. Thongs!

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